Meldung des Polizeipräsidiums Konstanz vom 18.07.2026

Konstanz
16-Jähriger nach Verfolgungsfahrt mit E-Scooter gestellt (17.07.2026)

Mehrere Verstöße werden einem 16-jährigen E-Scooter-Fahrer zur Last gelegt, der sich am Freitagabend kurz nach 21 Uhr einer
Polizeikontrolle entzog. Der 16-Jährige fiel einer Streifenbesatzung in der Konzilstraße auf, da er mit einem E-Scooter mit deutlich
überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Als die Beamten ihn einer Kontrolle unterziehen wollten, missachtete er sämtliche 
Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt fort. Er fuhr mit einer Geschwindigkeit, die deutlich über den zulässigen 20 km/h lag,
durch die zu diesem Zeitpunkt noch stark frequentierte Fußgängerzone im Bereich Fischmarkt, Marktstätte und Hafenstraße.
Im Stadtgarten konnte der Flüchtende schließlich durch einen aufmerksamen Passanten bis zum Eintreffen der Polizeibeamten
festgehalten und anschließend an die Streifenbesatzung übergeben werden.
Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass für den E-Scooter kein erforderlicher Versicherungsschutz bestand.
Zudem konnte der 16-Jährige keine Fahrerlaubnis vorweisen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden weder Personen verletzt noch
Sachen beschädigt. Zeugen des Vorfalls, insbesondere Fußgänger, die durch die Fahrweise des 16-Jährigen gefährdet wurden,
werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz unter der Telefonnummer 07531 995-2222 zu melden.

Konstanz - Strandbad Horn
Badeunfall mit tödlichem Ausgang. (18.07.2026)

Am 18.07.2026 kam eine 84jährige Frau bei einem Badeunfall ums Leben. Die Dame befand sich gegen 15:15 Uhr mit ihrem Partner
im flachen Wasser vor dem Strandbad "Hörnle". Dort verlor sie plötzlich und ohne erkennbaren Grund das Bewusstsein und musste ans
Ufer gebracht werden. Dort wurde sofort von Ersthelfern mit der Reanimation begonnen, die kurz darauf von der Besatzung des
alarmierten Rettungswagens übernommen wurde. Die Dame konnte tasächlich kurzfristig reanimiert und ins Klinikum Konstanz gebracht werden.
Dort verstarb sie allerdings wenig später. Die Integrierte Leitstelle Konstanz stellte der Familie einen Notfallseelsorger zur Seite.