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Chancenstandort Singen

Netzwerke und Netzwerken sind eine wichtige Basis für die Gestaltung unserer Zukunft.

In diesem Sinne freuen wir uns 279 Netzwerk-Mitglieder von Singen aktiv Standortmarketing e.V., die Verantwortung für 14.000 Mitarbeiter – das sind über die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Singen – tragen.

Ein Fundament für unseren Chancenstandort ist die hohe Zentralität unserer Stadt. Zentralität wird oft in Zusammenhang mit dem Einzelhandel genannt, gilt in Singen jedoch auf vielen weiteren Gebieten, wie z.B. unseren:

Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit weisen über 26.550 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Singen aus. Davon 7.000 im produzierenden Bereich. Der produzierende Bereich trägt damit maßgeblich zur Wertschöpfung in der Stadt bei. Die Dynamik und die Zentralität von Singen zeigen sich insbesondere durch die große Anzahl von 17.000 Einpendlern zu 8.800 Auspendlern.

Darüber hinaus zeichnet sich unser Arbeitsstandort aus durch:

  • Eine starke Industrie mit weltmarktführenden Betrieben bzw. Konzernen.
  • Ein bedeutendes Rückgrat der Singener Wirtschaft – der verlässliche Mittelstand.
  • Eine innovative Handwerks- und Dienstleistungsszene mit hoher Servicekraft.
  • Eine weit über die Grenzen hinaus bekannte Singener Automeile, mit einer beeindruckenden Markenvielfalt.
  • Der Berufsstand der „Freien Berufe“ hat eine lokale und internationale Bedeutung und Verzahnung.
  • Wir sind wichtiger, internationaler Logistikknotenpunkt.

Ein ebenso beeindruckendes Bild zeigt die Ausbildungsszene mit 1.180 Ausbildungsverhältnissen, jeweils zur Hälfte in technischen und kaufmännischen Berufen.

Singen verfügt mit 17 Schulen über die gesamte Schulangebotsbreite mit der Besonderheit von 4 Gymnasien. Insgesamt werden ca. 9.500 junge Menschen an den Singener Schulen ausgebildet. Durchschnittlich besuchen 40 % auswärtige Schülerinnen und Schüler die weiterführenden Schulen in Singen. Am Friedrich-Wöhler-Gymnasium sind es sogar 63 %, an der Robert-Gerwig-Schule 71 % und an der Hohentwiel-Gewerbeschule 75 %, die von außerhalb kommend, hier in die Schule gehen.

Der Einkaufsstandort - mit dem rund doppelt so hohen Zentralitätswert wie der deutsche Bundesdurchschnitt und an dritter Stelle in ganz Baden-Württemberg - und fast 200.000 qm Gesamtverkaufsfläche in der ganzen Stadt noch vor Eröffnung des CANO im nächsten Jahr.

Wir verfügen über eine regionale und überregionale sehr gute medizinische Zentralversorgung. In Singen sind doppelt so viele Ärzte niedergelassen wie im Bundesdurchschnitt.

Wir leben in einer einzigartigen Kunst- und Kulturlandschaft. 2.000 kulturelle Veranstaltungen im Jahr mit mehr als 300.000 Besucher und davon allein in der Singener Stadthalle über 80.000 Besucher.

Aber: Zentralität fällt nicht vom Himmel

Sie wurde in kreativem und zähem Schaffen erarbeitet. Sie bringt Wirtschaftskraft, kulturelle Impulse und offenes Denken in ein Gemeinwesen. Zentralität ist kein Selbstläufer. Sie muss stets neu gerechtfertigt werden: Zentralität verpflichtet. Hervorstechende Voraussetzungen für Zentralität eines Standortes sind neben Qualität der Angebote, die Erreichbarkeit und die Aufenthaltsqualität.

Hinsichtlich der wichtigen Aufenthaltsqualität kann unsere Stadt Fortschritte aufweisen. Wie z.B. den sukzessiven Ausbau des Vier-Plätze-Konzeptes mit Rathaus-, Bahnhofs- und Herz-Jesu-Platz, den Umbau der Hegaustraße, die Entwicklung des Gastronomieangebotes sowohl rund um das Rathaus sowie zukünftig im CANO.

Erreichbarkeit ist kausal direkt mit Mobilität verbunden. Diese Erreichbarkeit gilt es - unter Verantwortung für die Umwelt – zu erhalten. Eine Verantwortung zu der wir uns ausdrücklich bekennen.

Zukunft gestalten heißt Verantwortung zu übernehmen

Nur selten lösen Verbote die anspruchsvollen Fragen der Zukunft, sondern die intensive Arbeit und Suche nach nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösungen: Ein positiver Fußabdruck, mit vielen Innovationen und neuen Herangehensweisen.

Das Engagement für Klimafragen ist in einem sehr großen Teil unserer Gesellschaft außerordentlich intensiv. Wer sich einbringt und einmischt, dem fällt Verantwortung zu. Im Rahmen der Gesamtverantwortung für die Umwelt sollen 2 Arten von Verantwortung herausgestellt werden. Zum einen Verantwortung für einen möglichst sachlichen und transparenten, auf Fakten gestützten fairen Diskurs.

Zum zweiten Verantwortung für den Blick aufs komplexe Ganze. Vor allem für die gesellschaftliche Entwicklung, um durch wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unsere sozialen und kulturellen Errungenschaften zu sichern und der Jugend chancenreiche Perspektiven zu geben.

Wir – Singen aktiv - wollen unseren Teil dazu beitragen und sensibilisieren, um Fakten genau anzusehen, Systeme zu durchdenken und damit Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Sie, unsere Mitglieder, sind von jeher durch Ihre Tätigkeit immer wieder gefordert, auf Basis von gesicherten Fakten und gestützt auf Wissen und Erfahrung, keine übereilten, sondern durchdachte Entscheidungen für eine nachhaltige, wirtschaftliche und positive Zukunft zu treffen.

Das Verstehen von Zusammenhängen und die Verkettung von Maßnahmen und zukunftsorientierten, gesamtgesellschaftlichen Ergebnissen sind mehr denn je große Herausforderungen. Und dies ohne zu polarisieren oder gar zu fragmentieren.

Grundlage hierfür ist eine sehr gute Ausbildung, die genau diesen Herausforderungen gerecht wird. Übersetzt heißt dies: „schooling for future“!

Eine Chance, um mit Innovation und Tatkraft, auf neuen Wegen und in neuen Geschäftsfeldern sowie mit erfahrenen und jungen, querdenkenden und offenen Machern Zukunft aktiv zu gestalten. Und dazu gehört die faire Meinungsfreiheit als Grundlage der Demokratie.